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Wie sieht der Arbeitsmarkt von und für Millenials aus? Diese Frage stellte und beantworte vor einigen Tagen Max Mundhenke aka @tomkraftwerk (der 2016 mit der Twitterstory #eingesperrt bundesweite Bekanntheit erlangte) bei seinem Talk im Pioneers Club.
Zunächst einmal klamüserte Max uns die beiden Generationen auseinander:
  • Generation Z – geboren zwischen 1995 und 2010 kennt quasi kein Leben ohne die Existenz von Internet und Smartphone.
  • Generation Y – geboren zwischen 1980 und 1995 – ist immerhin aufgewachsen mit Homecomputer und Playstation.
Interessanterweise entwickelt sich laut einer Studie die. Generation Z wieder eher zurück zu früheren Werten. Wo die GenY noch auf Learning by doing, Flexibilität und leistungsorientierte Bezahlung setzt, tendieren die Z-ler eher zu festem Gehalt und ebensolchen Arbeitszeiten und Learning by knowing. Was sich bei der Studienwahl auch darin niederschlägt, dass die frischen Studierenden sich vermutlich weniger nach fachlichem Interesse orientieren und sich wieder etwas stärker von Karrierechancen angezogen fühlen.
Hinzu kommt, dass die Digitalisierung den Arbeitsmarkt verändert: Weniger Arbeitskräfte für mehr (neue) Jobs wandeln ihn hin zu einem Bewerbermarkt. Und auf diese Entwicklung müssen Unternehmen sich einstellen.

Eine Strategie kann hier im Buzz-Word New Work liegen:

Max These, die unserer Meinung nach nicht nur für Corporates sondern auch für Startups gilt (am Arbeitsmarkt buhlen beide gleichermaßen um Talent) lautet:
Wer New Work sagt, muss auch New Recruiting sagen
Also nicht nur Flexibilität, Mit- und Selbstbestimmung und flache Hierarchien innerhalb des Unternehmens bieten, sondern auch schon einen Schritt vorher ansetzen: Beim Anwerben neuer Kolleg_innen.
So Kunden ihre Kaufentscheidung durch Social Media stützen, so treffen auch hochkarätige Bewerber_innen ihre Entscheidung für ein Unternehmen nicht nur auf Basis der Stellenanzeige des zu erwartenden Gehalts.
Dementsprechend niederschwellig und sinnvoll sollte auch der Bewerbungsprozess aussehen. Als ein Beispiel führte Max die OTTO Group an, die als Bewerbung nur die Antworten auf 2 Fragen haben will:
  1. Warum dieser Job?
  2. Warum du?

Keep it simple, stupid!

Das bedeutet für euch: Positioniert euch in Social Media, baut eure eigenen Corporate Influencer auf (genaueres zu Corporate Influencern erzählt Tanja von talee.de hier im Video unten) und ganz wichtig: Kommuniziert eure Anforderungen klar und unmissverständlich.
Das ist nicht nur aus der customer centric Perspektive sinnvoller, sondern erspart euch auch die Arbeit, euch durch nicht passende Bewerbungen zu fräsen.
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