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Ok, wir bekennen uns schuldig: Auch wir lieben es, Artikel über Business Models und Startup-Ideen zu lesen (und natürlich zu schreiben). Und entspannende, kontemplative Tätigkeiten wie meditieren, Spongebob gucken oder Artikel über Startup-Ideen zu lesen, kann durchaus zu Geistesblitzen und mighty Inspiration führen.

Viele Wege führen zur perfekten Startup Idee.

Lasst uns ein Startup gründen!

Äh, ok. Aber für was? Dann müssen wir uns jetzt auf die Suche nach einer Idee fürs Business-Model machen.

Kann man machen. Diese Vorgehensweise ist besonders bei Hackathons und Startup Weekends beliebt, bei denen die Teams aus zufällig zusammen gestellten Teilnehmern entstehen.

Besonders, wenn ihr bereits ein Team am Start habt, dessen Skills sich gut ergänzen und das produktiv zusammen arbeitet (z.B. weil es gemeinsam beim gleichen Unternehmen arbeitet), kann das gut funktionieren.

Dadurch werden verschiedene Schritte vorweg genommen, die sonst erst zu einem späteren Zeitpunkt kämen: Teambuilding, Arbeitsmethoden finden usw.

Aber da gibt es noch eine Herangehensweise:

Wir haben ein Problem!

Hier sind wir direkt beim Kern der Sache. Ihr habt ein Problem erkannt und habt eine Idee für eine Lösung, aus der ihr ein Produkt machen könnt. Und bestenfalls ist noch niemand anders auf genau diese Lösung gekommen (oder ihr habt einen einfacheren, schnelleren, billigeren Weg gefunden).

Damit seid ihr auch als Einzelkämofer einem (erfolgreichen) Startup möglicherweise einige Schritte näher, als mit dem vorherigen Approach.

Selbst wenn ihr nur euer eigenes Problem mit einem entsprechenden Produkt lösen wollt, ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass auch andere potenzielle Kunden bereit sind, euer Produkt zu nutzen und bestenfalls dafür zu zahlen.

Wir haben eine Lösung, wo ist das Problem?

Ihr habt im Studium, in eurem Work-Team oder in eurer Garage eine Lösung entwickelt, weil ihr eine plötzliche Eingebung oder einfach die passenden Tools und Materialien hattet oder wolltet das Projekt einfach als Experiment umsetzen.

Großartig!

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, die Menschen zu finden, für die Euer Produkt eine sinnvolle, zeitsparende, wertschöpfende Lösung darstellen könnte.

Vermutlich bedeutet das einige Anpassungen auf die Kunden-Bedürfnisse hin zu machen, aber hey: Der Anfang ist gemacht.

Findet Probleme und löst sie!

Die Fähigkeit Probleme zu erkennen und zu lösen hängt oft mit den Erfahrungen zusammen, die ihr bisher gemacht habt. Wenn ihr noch nie im Einkauf eines internationalen Konzern gearbeitet habt, fällt es euch vermutlich schwerer, euch in die Probleme des Jobs einzufühlen.

Aber:

Wenn ihr euch mit jemandem unterhaltet, die in entsprechenden Positionen arbeiten, könnt ihr gezielt nach immer wieder kehrenden Problemen fragen und mehr über sie herausfinden und mit euren eigenen Erfahrungen und Lösungsansätzen kombinieren.

Probleme zu erkennen ist ein Mindset und gute Lösungen dazu entwickeln ist eine Fähigkeit. Beides könnt ihr bewusst trainieren und ausbauen.

Das kann euch entweder zum Serial Entrepreneur machen oder dazu bringen, euer eigentliches Geschäftsmodell sinnvoll weiter zu entwickeln und zu ergänzen.

Macht die Probleme anderer zu eurem

Und hierbei kann das Lesen von Artikeln über Startup-Ideen durchaus wieder helfen.

Nehmen wir zum Beispiel unsere Serie Marktbegleiter: 
Business Models, die andere Startups erfolgreich in der einen Branche umgesetzt haben, lassen sich möglicherweise auch auf die Probleme der Kunden eurer Branchen übertragen.

Dive Deeper

Es gibt Dinge, die werden niemals alt oder überflüssig. So auch dieser Artikel von Paul Graham über Startup Ideen von 2012.

Diskutiert mit uns auf Facebook oder lasst uns unter vier Augen wissen, wie ihr auf Ideen für euer Startup kommt.

Artikelbild: Olav Ahrens Røtne on Unsplash