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SEO ist für Startups ein Muss. Klar: Gute Auffindbarkeit in Suchmaschinen bedeutet Traffic auf die Webseite und damit Reichweite, Aufmerksamkeit und Umsatz. Und dabei kostet SEO im besten Fall den Arbeitseinsatz und die Tools zum Einstieg sind kostenfrei.

Mit SEO verstehen Startups, was Kunden interessiert

Nah am Bedarf des Kunden zu arbeiten ist eine der wichtigsten Ratschläge, die man als Startup befolgen kann. Aber wie finden wir heraus, was die Kunden brauchen, um ihre Probleme zu lösen? Und wie kann SEO uns dabei helfen?

Was macht ihr, wenn ihr ein Problem lösen wollt?

Richtig. Ihr googlet.

In den wenigsten Fällen fragen wir auf Facebook oder suchen auf Instagram nach einer Lösung. YouTube ist noch eine Möglichkeit, um nach Videos zur Problemlösung zu suchen, aber YouTube ist eben auch ein verlängerter Arm von Google, den ihr früher oder später in eure Suchmaschinen-Strategie mit einbeziehen solltet.

Also:

Problemlösungen suchen Kunden bei Google.

Eine gute Strategie könnte also sein, herauszufinden, wonach Menschen suchen, die ein Problem lösen wollen, auf das ihr die Lösung habt.

Und dann zieht ihr diese Suchanfragen auf eure Inhalte, die sie dann überzeugen eure Produkte zu kaufen.

SEO hilft Startups zu verstehen, was die Kunden kaufen

Mit der richtigen Strategie und Analyse findet ihr recht gut heraus, über welche Seiten und Suchbegriffe eure Interessenten zu zahlenden Kunden werden. Diese Erkenntnisse helfen euch einerseits, mehr Arbeit und Aufmerksamkeit in diese Inhalte zu investieren. Andererseits könnt ihr durch den organischen Traffic, den ihr anzieht Marketingbudget einsparen und sogar passende Ergänzungsprodukte entwickeln.

SEO kann Startups aber noch mehr liefern: Customer Insights!

Gerade am Start habt ihr noch keine Erkenntnisse über eure Kunden, denn: Ihr habt noch keine Kunden.

Was ihr aber sehr wohl habt, sind Daten über das Verhalten eurer Webseitenbesucher und Interessenten, die hoffentlich schnell zu Kunden werden. Mit einer entsprechenden Suchmaschinen-Strategie könnt ihr von Anfang an nachvollziehen, aus welchen Kanälen die Besucher zu euch kommen. Aber auch: Welche Kanäle erzeugen zahlende Kunden? Wie verhalten sich die Kunden auf eurer Webseite und wie finden sie ihren Weg zu den Produkten und letztendlich zum Kauf oder einer Buchung?

Erhöhte Findbarkeit erzeugt Vertrauen

Mit der Zeit entwickelt ihr mit eurer Datenbasis ein Gespür dafür, welche Keywords und Suchanfragen besonders interessant für eure Kunden sind.

Aber auch:

Welche Randthemen damit in Berührung kommen. So könnt ihr nach und nach eure Inhalte mit anderen Fragestellungen verknüpfen und taucht immer häufiger in relevanten, aber eher nischigen Suchergebnissen auf. Aber immer im Aufmerksamkeitsfokus eurer potenziellen Kunden. Und je öfter diese Menschen euch in ihren Suchergebnissen entdecken, desto höher steigt ihr auf ihrer Vertrauensskala.

Arbeit, die ihr in SEO investiert, wirkt langfristig

Vorweg ein wichtiger Tipp: Setzt nicht zu 100% auf SEO, denn es können sich immer wieder Änderungen an den Algorithmen ergeben, die dafür sorgen, dass ihr Nacharbeiten müsst oder in den Suchergebnissen abrutscht.

Ihr solltet SEO so früh wie möglich in eure Strategie und ins Daily Doing implementieren, aber Maßnahmen wie Content Marketing, Social Media und Ads nicht vernachlässigen, so dass ihr schnell nachsteuern könnt, falls ein Kanal einmal abrutschen sollte.

Je früher ihr Search Engine Optimierung aufbaut, desto eher gelingt es euch hoch zu ranken und langfristig von diesen Positionen zu profitieren, ohne laufend Budget investieren zu müssen.

Denn:
Erfolgreiches SEO bleibt auch dann effektiv, wenn ihr euch einmal kurzfristig auf andere Tätigkeiten konzentrieren müsst. Sobald ihr aber kein Geld mehr für Ads ausgebt, oder euch nicht mehr um eure Social Media Channels kümmert, versiegt dort der Traffic unmittelbar.

Übrigens haben wir in OWL eine sehr aktive SEO- und Online-Marketing Szene. Schaut doch mal in unsere Event-Tipps oder beim Online-Marketing Meetup Bielefeld rein.